Wichtige Regeln für einen Elektrozaun

  • die Zaunanlage sollte möglichst frei von Bewuchs gehalten werden, da der Bewuchs die Ausgangsspannung des Weidezaungeräts beeinflusst und speziell bei Batteriegeräten zu einem erhöhten Stromverbrauch führt
  • eine optimale Erdung ist ein wesentlicher Faktor für einen funktionierenden Elektrozaun (Erdung sollte möglichst tief sein, mindestens 1 Meter, es sollten mehrere Erdstäbe verwendet werden, achten Sie auf eine gute elektrische Verbindung zwischen Weidezaungerät und Erdstab)
  • Kordeln, Breitbänder oder Kunststofflitzen nicht durch Knoten verbinden – verwenden Sie entsprechende Verbinder
  • Zaundraht darf nicht ge- bzw. unterbrochen sein
  • setzen Sie Leitermaterial mit möglichst guter Leitfähigkeit, d.h. geringen Widerstand, ein
  • veraltete oder defekte Isolatoren sind ungeeignet, da sie zu starkem Leistungsverlust führen, ersetzen Sie diese durch neue
  • auf eine optimale Verbindung zwischen dem Weidezaungerät und dem Zaun ist zu achten (bei unterirdischen Zuleitungen ist hochspannungsfestes Kabel zu verwenden)
  • bei Batteriegeräten ist der Batteriezustand regelmäßig zu kontrollieren
  • auf die Einhaltung der Hütesicherheit von mindestens 2.000 Volt an jedem Punkt des Zauns ist zu achten (Zaunprüfer zum regelmäßigen Testen verwenden)
  • bei schwer zu hütenden Tieren sollten mindestens 3.000 Volt an jedem Punkt des Zauns erreicht werden
  • Elektrozäune sind bei richtiger Installation und Bedienung vollkommen ungefährlich für Mensch und Tier, aus diesem Grund ist eine regelmäßige Kontrolle und Wartung des Elektrozauns sowie des Weidezaungeräts und der Zuleitungen unerlässlich