Das Weidezaungerät

Die Leistungsfähigkeit eines Weidezaungerätes unterscheidet man im wesentlichen durch drei wichtige Leistungsangaben bzw. - merkmale:

Spannung bei Belastung (in Volt)

Wichtig hierbei ist nicht die Spannung, die ein Weidezaungerät im Leerlauf (ohne Belastung) abgibt, sondern die Spannung bei Belastung mit 500 Ohm (500 Ohm entsprechen der Belastung durch eine Tierberührung).

Nach VDE-Vorgaben muss die Mindestspannung bei Belastung 2.000 Volt betragen, um die Hütesicherheit zu gewährleisten, zu empfehlen ist aber eine Mindestspannung von 3.000 Volt.

Entlade- oder Impulsenergie (in Joule)

Dies ist die maximale Energie des Impulses, den das Weidezaungerät an den Zaun abgeben kann (je nach Qualität der Erdung), d.h. je höher die Entlade- oder Impulsenergie, desto stärker ist der elektrische Schlag für das Tier und desto leichter wird neuer Bewuchs verhindert bzw. vernichtet.

Ladeenergie (in Joule)

Hierbei handelt es sich um die Energie, die das Weidezaungerät aus der Steckdose bzw. der Batterie aufnimmt und intern speichert.

Des weiteren unterscheiden sich Weidezaungeräte durch die Art ihrer Spannungsversorgung.

Es gibt folgende Arten von Weidezaungeräten:

  • 230 Volt Netzgeräte (Wechselstrom aus der Steckdose)
  • 12 Volt Batteriegeräte (Gleichstrom aus einem Akku: z.B. Autobatterie)
  • 12 Volt Batteriegeräte (Gleichstrom aus Solarzellen und speziellem Akku)
  • 9 Volt Batteriegeräte (Gleichstrom aus nicht aufladbaren Batterien)

Entscheidend für die Anschaffung des richtigen Weidezaungeräts sind viele Faktoren. Zuerst sollte überprüft werden, welche Möglichkeiten des Anschlusses gegeben sind und welche Tierart gehütet bzw. abgewehrt werden soll.